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Die Safarireise führte durch 7 Nationalparks Indiens und an den Fluß Narmada zu den vom Aussterben bedrohten Gavialen. Die Aufnahmen stammen hauptsächlich aus dem Pench Nationalpark (Schauplatz für Rudyard Kiplings berühmtes Werk: Das Dschungelbuch) und dem Tadoba Nationalpark, der sich auf stattliche 1.400 qkm erstreckt, also in der Kernzone genügend Raum für den Rückzug der Tiere. Tatsächlich leben hier auch Menschen in kleinen Dörfern. Während uns Touristen das Verlassen der Jeeps strikt verboten wurde, begegneten uns Leute zu Fuß, auf dem Fahrrad oder Moped ganz unbekümmert. Auf Anfrage an den Guide erhielt ich die Antwort: das sind Waldarbeiter. Unglaubliches Indien! Aber, Mensch und Tier können hier gut nebeneinander leben, weil seit Jahrzehnten nicht mehr gejagt werden darf und eine große Zahl von staatlichen Wildhütern und Wachen auch das Wildern vermeiden helfen. Außerdem gehören Menschen nicht zur Lieblingsbeute der Tiger. Wenn Tiger aus Altersgründen keine flinke Beute mehr erjagen können, kann der Hunger sie dazu verleiten Menschen anzugreifen, dieses wiederum verhindern die sehr engagierten Wildhüter durch Bestandskontrolle. Der bengalische oder auch Königstiger ist neben dem sibirischen die größte Raubkatze der Welt und Wappentier Indiens.